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Zusätzlich zu den unter Regelkunde genannten Punkten (insbesondere Vorfahrtsregel) gilt:
 
  • Bowling-Equipment immer am Vorabend eines Turniers durchsehen und einräumen. An gültige Startpapiere (Spielerpass und Ranglistenkarte) denken. Ggf. Schreibunterlagen und Geld einpacken.
  • Es dürfen nur noch 6 Bälle zum Turnier und max. 4 Bälle mit in den Spielbereich genommen werden.
  • Korrekte Sportkleidung tragen: Spieler, Ersatzspieler, Betreuer – Einheitliche Kleidung mit der Mannschaft absprechen. Ist nichts vereinbart gilt schwarze Hose und Wettkampfshirt. Jeans aller Art sind verboten.
  • Gerade zu Wettkämpfen ist pünktliches Erscheinen (30 Minuten vor Beginn) Pflicht.
  • kein Puder im Spielbereich (gilt inkl. Sitzbereich), keine Markierungen auf Ball und Bahn anbringen
  • Als unsportliches Verhalten gelten u.a.: Schlagen/Treten gegen Einrichtungsgegenstände/Ausrüstung
    (Gewertet wird, wie es der Schiedsrichter sieht) unflätige Äußerungen, unnötiges Verlassen der Bahn
  • Wechseln der Bahn bei amerikanischer Spielweise: Spielpaare/Mannschaften wechseln den Spielbereich geschlossen, jedoch erst dann, wenn der betreffende Frame von beiden letzten Spielern absolviert wurde.
  • Auswechselungen in Mannschaftswettbewerben während eines Spieles (z.B. Verletzung) sind sofort dem Schiedsrichter anzuzeigen.
  • Handyverbot / Konsumverbot: Nikotin, Alkohol, Speisen (Ausnahme Rohkost und Süßigkeiten). Beginnt bereits in den Probewürfen (und da auch für Ersatzspieler).
 
 
Ein vom Spieler freigegebener Ball ist gültig, egal ob er diesseits oder jenseits der Foullinie aufgesetzt, wenn nicht:
 
 
Gültiger Pinfall
(Wurf und Pinfall gilt)
Ungültiger Pinfall
(Ball gilt als gespielt / Pins zählen nicht)
 
 
Ein Foul (Ball gilt als gespielt, Wertung als „F“) zählt wenn während oder nach der Ballfreigabe (d.h. NICHT wenn der Spieler den Ball in der Hand behält):
 
  • der Spieler mit einem Körperteil oder seiner Kleidung die Foulline berührt (auch Übertreten)
  • der Spieler jenseits der Foulline die Bahn/Bahnenausrüstung/das Gebäude berührt
  • dem Spieler fällt ein Gegenstand über die Foulline (z.B. Brille, Feuerzeug)
 
Ebenfalls gilt:
 
  • bei einem vorsätzlichen Foul durch das der Spieler einen Vorteil für sich zieht, erhält er in dem betreffenden Frame keine Pingutschrift.
  • betätigt der Spieler nach dem 1. Wurf den Pinsetter, gilt dies ebenfalls als Foul
 
Dem betroffenen Spieler ist es untersagt, sich in die Urteilsfindung über ein von ihm begangenes Foul einzumischen.
 
 
Das Verzögern des Starts auf dem Anlauf oder das Abspielen des Balles wird als Slow-Bowling geahndet, da ein Spieler immer dann spielen muss, wenn er an der Reihe ist und die Vorfahrtsregel dem nicht widerspricht. Hier können auch komplette Mannschaften betroffen sein. Dann gilt 1. weiße Karte 2. gelbe Karte 3. gelb/rote Karte (Frame wird gestrichen) und 4. rote Karte (Mannschaftsergebnis wird gestrichen und darf Spiel nicht zu Ende spielen).
 
 
Wird bemerkt, dass ein/beide Spieler auf der falschen Bahn spielen oder gespielt haben, so werden die Würfe nicht gewertet. Die Spieler müssen noch einmal auf der richtigen Bahn spielen. Sofern weitere Spieler einer Mannschaft danach bereits gespielt haben, wird das Spiel fortgesetzt. Erst der nächste Frame ist dann auf der richtigen Bahn auszutragen.
 
Bei Einzelwettbewerben, bei denen der Spieler 2 Frames hintereinander auf einer falschen Bahn gespielt hat, wird der Wurf (die Würfe) ungültig. Der Spieler wird aufgefordert, die beiden Frames auf der richtigen Bahn zu wiederholen. Wenn der Gegenspieler aber schon gespielt hat, so gehen die Würfe auf den falschen Bahnen in die Spielwertung ein. Die Spieler müssen bei den folgenden Frames auf den richtigen Bahnen weiterspielen.
 
 

Mannschaften dürfen auch unvollständig zum angesetzten Start antreten. Zu spät kommende Spieler dürfen das Spiel in dem Feld aufnehmen, in dem sich die eigene Mannschaft befindet.

Bei Einzelwettbewerben dürfen zu spät kommende Spieler das Spiel in dem Feld ohne Probewürfe aufnehmen, in welchem sich der am weitesten vorangeschrittene Spieler des entsprechenden Bahnenpaares befindet.

 
 
Verwarnungen / Spielausschlüsse sind Tatsachenentscheidungen und Personenbezogen.
 
1. Regelverstoß: mündliche Verwarnung – keine direkten Konsequenzen
2. Regelverstoß: gelbe Karte - hat Gültigkeit für alle weiteren Verstöße
3. Regelverstoß: gelb / rote Karte - Streichen des aktuellen Frames im lfd. Spiel
4. Regelverstoß: rote Karte – Spielausschluss, kein Einsatz mehr am lfd. Wettbewerb. Nur das bis dahin erzielte Ergebnis bleibt bestehen. Mannschaften können im darauf folgenden Spiel durch Ersatzspieler komplettiert werden.