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§ 1 Name und Sitz

 

(1) Der am 02.03.2002 gegründete Verein führt den Namen Sudden Strikes SG e.V.
Er hat seinen Sitz in Berlin und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Charlottenburg
unter der Nummer 21717 Nz eingetragen.

(2) Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck

(1)   Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

(2)  Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports, erstrangig der Sportart Bowling und aller damit verbundenen körperlichen Ertüchtigungen. Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Ermöglichung sportlicher Übungen und Leistungen im Breiten-‚ Wettkampf- und Leistungssport verwirklicht. Dazu werden ein regelmäßiges Training für den Kinder- und Jugend- sowie Erwachsenen- und Seniorenbereich veranstaltet und jährliche Vereinswettkämpfe organisiert, an denen die Mitglieder teilnehmen können. Weiterhin nehmen der Verein und seine Mitglieder an regionalen sowie überregionalen Wettbewerben und Meisterschaften der Bowlingverbände teil.

(3)  Die Sportler werden angehalten, Fairness, gegenseitige Achtung und Toleranz zu üben. Der Verein trägt dazu bei, den Grundgedanken des Sports zu verbreiten und zu fördern. Der Verein räumt den Angehörigen aller Nationalitäten und Bevölkerungsgruppen gleiche Rechte ein und vertritt den Grundsatz parteipolitischer, religiöser und weltanschaulicher Toleranz und Neutralität.

(4)   Der Verein untersagt die Anwendung (Einnahme, Injektion, Verabreichung, ...) von Dopingsubstanzen und verbotener Methoden, durch den Sportler oder einer Hilfsperson, die den Versuch einer unphysiologischen Steigerung der Leistungsfähigkeit darstellen.

§ 3 Mittelverwendung

 

Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel, die dem Verein zufließen, dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 4 Verbandanschluss

 

 

Ergänzend zum Inhalt dieser Satzung und Ordnungen des Vereins gelten für aktive Mitglieder die Satzungen/Richtlinien und Ordnungen für den angeschlossenen Sportverband und dessen Dachverband ergänzend.

 

§ 5 Haftung

 

 

Der Verein haftet nicht für Schäden oder für Verluste, die den Sportlern oder Funktionären bei Ausübung ihres Sports bzw. bei Vereinsveranstaltungen entstehen. Es sei denn, solche Schäden oder Verluste sind durch Versicherungen gedeckt.

 

§ 6 Mitgliedschaft

(1)   Vereinsmitglieder können natürliche Personen, aber auch juristische Personen werden. Jugendliche unter 18 Jahren bedürfen der Zustimmung der/des gesetzlichen Vertreter/s. Stimmberechtigt sind Mitglieder in Versammlungen erst ab Volljährigkeit. Ausnahmen des Minderjährigenstimmrechts bilden die Jugendversammlung; geregelt nach Jugendordnung.

(2)  Natürliche und juristische Personen, die sich nicht aktiv am Bowlingsport beteiligen, können als fördernde Mitglieder — ohne Stimmrecht — aufgenommen werden.

(3)  Personen die sich um den Bowlingsport besonders verdient gemacht haben, können durch den Gesamtvorstand und die Mitgliederversammlung auf Lebenszeit zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

(4)  Über einen schriftlichen Aufnahmeantrag (Vereinsformular) entscheidet der Vorstand. Bei Ablehnung des Aufnahmeantrags ist der Vorstand nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.


(5)   Die Mitglieder sind berechtigt, im Rahmen des Vereinszwecks, an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und ihr nach dieser Satzung festgelegtes Stimmrecht auszuüben. Alle Mitglieder sind verpflichtet, sich entsprechend der Satzung und Ordnungen zu verhalten sowie die Beschlüsse der Mitgliederversammlung bzw. der verantwortlichen Organe einzuhalten. Insbesondere haben sie ihr Verhalten so einzurichten, dass Ehre und Ansehen des Vereins sowie der anderen Mitglieder nicht geschädigt werden. Die Mitglieder sind zur pünktlichen Entrichtung von Beiträgen und Umlagen für den Verein verpflichtet.

§ 7 Beendigung der Mitgliedschaft

(1)  Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds, durch freiwilligen Austritt, Ausschluss aus dem Verein, Streichung von der Mitgliederliste, Verlust der Rechtsfähigkeit der juristischen Person oder Auflösung des Vereins.

(2)  Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied. Der Austritt ist nur zum Quartalsende unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 14 Tagen zulässig. Jugendliche die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben können zum Monatsende unter Einhaltung der Kündigungsfrist von 14 Tagen austreten.

(3)  Ein Mitglied kann durch Beschluss des Gesamtvorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es mit der Zahlung von Beiträgen im Rückstand ist und das Mitglied mindestens drei Monate ununterbrochen dem Trainings- und Wettkampfbetrieb ferngeblieben ist. Die beabsichtigte Streichung ist dem Mitglied unter Fristsetzung vor Beschlussfassung schriftlich mitzuteilen.

(4)   Die Beendigung des Mitgliedschaftsverhältnisses wird stets schriftlich vom Vorstand mitgeteilt bzw. bestätigt.

(5)  Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch ein eventuelles Vereinsamt.


(6)  Nach Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, unbeschadet des Anspruchs des Vereins bzw. des Mitglieds auf bestehende Forderungen.

§ 8 Maßregelungen

(1)   Gegen Mitglieder können vom Gesamtvorstand Maßregelungen beschlossen werden:

• wegen vereinsschädigenden Verhaltens, eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins, groben unsportlichen Verhaltens oder unehrenhafter Handlungen,

• wegen erheblicher Verletzung satzungsgemäßer Verpflichtungen bzw. Verstoßes gegen Ordnungen und Beschlüsse,

• wenn es trotz dreimaliger Mahnung mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrags im Rückstand ist und seit Absendung des dritten Mahnschreibens mehr als 14 Tage vergangen sind bzw. das Mitglied in diesem Zusammenhang durch mehrmaliges negatives Auftreten bekannt geworden ist.


(2)   Maßregelungen sind:

• Abmahnung durch den Vorstand,

• ein befristetes Verbot der Teilnahme an Veranstaltungen des Vereins,

• der Ausschluss aus dem Verein.

Die beabsichtigte Maßregelung ist dem Betroffenen schriftlich mitzuteilen und unter Fristsetzung und Angabe der Gründe Gelegenheit zu geben, sich hierzu zu äußern.
(3)   Der Beschluss über die Maßregelung ist dem Betroffenen schriftlich, bei Ausschluss durch eingeschriebenen Brief, bekannt zu machen. Gegen die Maßregelung steht dem Mitglied das Recht des Einspruchs an den Rechtsausschuss zu. Der Einspruch muss innerhalb von vier Wochen ab Zugang des Beschlusses schriftlich an die Geschäftsadresse eingelegt werden. Bei rechtzeitigem Einspruch hat der Vorstand innerhalb von vier Wochen den Rechtsausschuss zur Entscheidung darüber einzuberufen. Geschieht dies nicht, gilt der Beschluss als nicht erlassen. Wird Einspruch nicht oder nicht rechtzeitig eingelegt, gilt dies als Unterwerfung unter den Beschluss. Bei einem Ausschluss gilt die Mitgliedschaft als beendet.

(4)  Bekleidet der Betroffene ein Amt, so ist er unter Mitteilung von der Einleitung eines Maßregelungverfahrens bis zur endgültigen Entscheidung von seiner Tätigkeit frei zu stellen.

 

§ 9 Mitgliedsbeiträge

(1)   Zur Erfüllung seiner satzungsgemäßen Aufgaben erhebt der Verein Aufnahmegebühren, Beiträge und Umlagen.

Die Festsetzung der Beiträge erfolgt durch den Gesamtvorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Der Gesamtvorstand wird weiterhin ermächtigt, eine Beitragsordnung zu erlassen. Der vom Mitglied zu entrichtende Betrag setzt sich aus dem Vereinsbeitrag, dem Spielgeld und ggf. dem BBV-Beitrag zusammen. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht (Vereinsbeitrag) befreit, sie haben ansonsten die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder.

(2)  Umlagen dürfen nur zur Erfüllung des Vereinszwecks beschlossen werden und zur Deckung eines größeren Finanzbedarfs des Vereins, der mit den regelmäßigen Beiträgen nicht erfüllt werden kann. Sie dürfen höchsten 2x pro Jahr und grundsätzlich nur bis zur Höhe eines einfachen Jahresmitgliedsbeitrages erhoben werden.

(3)   Die Festsetzung der Beiträge erfolgt durch den Gesamtvorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Der Gesamtvorstand wird weiterhin ermächtigt, eine Beitragsordnung zu erlassen. Der vom Mitglied regelmäßig zu entrichtende Betrag setzt sich aus dem Vereinsbeitrag, dem Spielgeld und ggf. dem Beitrag für den angeschlossenen Sportverband zusammen.


(4)  Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht (Vereinsbeitrag) befreit, sie haben ansonsten die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder.


(5)  Erfüllungsort für Zahlungen ist der Sitz des Vereins.

§ 10 Organe des Vereins

Vereinsorgane sind:
• der Vorstand und der Gesamtvorstand,
• die Mitgliederversammlung,
• der Rechtsausschuss,
• der Berufungsausschuss,
• die Jugendversammlung und der Jugendausschuss,
• der Sportausschuss.
• die Ausschüsse gemäß § 13.


(2) )  Der Ablauf von Zusammenkünften und die Aufgabenverteilung werden, soweit nicht in der Satzung bestimmt, durch die Geschäftsordnung der Sudden Strikes SG e.V. geregelt.


(3)  Die Organe des Vereins arbeiten ehrenamtlich.

§ 11 Vorstand

(1)  Der Vorstand im Sinn des § 26 BGB besteht aus dem Präsidenten, dem sportlichem Leiter und dem Schatzmeister. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln vertretungsberechtigt. Die Vereinigung mehrerer Vorstandsämter in einer Person ist unzulässig.

(2)   Der erweiterte Vorstand (Gesamtvorstand) besteht aus
• dem Präsidenten (1. Vorsitzender),
• dem sportlichen Leiter (2. Vorsitzender),
• dem Schatzmeister (3. Vorsitzender),
• dem Jugendleiter,
• dem Marketing-Leiter.


(3)   Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht einem anderen Organ durch Satzung oder Geschäftsordnung zugewiesen sind. Zu seinen Aufgaben zählen insbesondere:
• Führung der laufenden Geschäfte und Verwaltung des Vereins,
• Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung,
• Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung,
• Vorbereitung eines etwaigen Haushaltsplans, Buchführung, Erstellung des Jahresberichts, Vorlage der Jahresplanung,
• Beschlussfassung über Aufnahmeanträge und Ausschlüsse von Mitgliedern,
• Geschäftsführungsaufgaben nach Satzung und gesetzlicher Ermächtigung.
Der Vorstand ist der Mitgliederversammlung unterstellt und dieser rechenschaftspflichtig.

(4)   Der Gesamtvorstand hat insbesondere folgende Aufgaben:
• Beratung zu Entscheidungen von wesentlicher Bedeutung für den Verein,
• Festsetzung von Beiträgen und Umlagen sowie deren Fälligkeiten,
• Ernennung von Ehrenmitgliedern und Ersatz (Gesamt-)Vorstandsmitgliedern,
• Erlass verbindlicher Ordnungen,
• Beschlussfassung über Maßregelungen und Streichungen von Mitgliedern,
• Suspendierung von (Gesamt-)Vorstandsmitgliedern bei grober Pflichtverletzung,
• mindestens einmal jährlich die Beratung der turnusmäßigen Berichte aus den jeweiligen Ressorts des Vereins.

§ 12 Mitgliederversammlung

(1)   Die Mitgliederversammlung ist das oberste beschließende Vereinsorgan. Sie ist nicht öffentlich, Gäste kann der Versammlungsleiter zulassen.


(2)   Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:
• Entgegennahme der Berichte des (Gesamt-)Vorstands und der Kassenprüfer,
• Wahl, Abberufung und Entlastung des (Gesamt-)Vorstands und satzungsmäßige Wahlen,
• Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Vereinsauflösung, über Vereinsordnungen und Richtlinien,
• Ernennung besonders verdienstvoller Mitglieder zu Ehrenmitgliedern,
• Beschlussfassung zur Einrichtung einzelner Abteilungen,
• Genehmigung des Jahresabschlusses und des Haushaltsplans,
• weitere Aufgaben, die sich nach dieser Satzung oder nach Gesetz ergeben.


(3)   Mindestens einmal im Jahr, möglichst im 1. Halbjahr, hat eine ordentliche Mitgliederversammlung stattzufinden. Sie wird vom Vorstand mit einer Frist von zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung durch schriftliche Einladung einberufen und vom Präsidenten bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden (Sportlicher Leiter) geleitet. Das Einladungsschreiben gilt als zugegangen, wenn es an die letzte vom Vereinsmitglied bekannt gegebene Adresse (auch eine beim Vorstand hinterlegte E-Mail-Adresse) versandt bzw. eigenhändig übergeben wurde. Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin (Posteingang in der Geschäftsstelle) schriftlich verlangt und begründet. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekannt zu machen. Später eingehende Anträge werden als Dringlichkeitsanträge auf der Mitgliederversammlung behandelt, wenn ein Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies verlangen. Dringlichkeitsanträge auf Satzungsänderungen sind ausgeschlossen.


(4)  Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde und mindestens ein Drittel der Mitglieder anwesend sind. Ist weniger als ein Drittel der Mitglieder anwesend, kann die Mitgliederversammlung erneut und zeitlich unmittelbar darauf — unter Wahrung der unter Absatz 3 genannten Frist — einberufen werden; sie ist dann ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Außerordentliche Mitgliederversammlungen kann der Vereinsvorstand einberufen. Der Vorstand ist hierzu verpflichtet, wenn 1/3 der Vereinsmitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe der Gründe beantragt.


(5)   Mit Ausnahme der Fördermitglieder hat in der Mitgliederversammlung jedes anwesende volljährige Mitglied — auch ein Ehrenmitglied — ein nicht übertragbares Stimmrecht. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst, Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht; Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Die Beschlussfassung erfolgt in geheimer Abstimmung, soweit ¼ der anwesenden Mitglieder dies beantragt.


(6)  Jedes Mitglied hat das Recht, Misstrauensanträge zu stellen. Es Bedarf dabei der Unterstützung von ¼ der anwesenden und stimmberechtigten Mitglieder. Funktionäre des Vereins können in eigener Sache, ohne Zustimmung anderer Mitglieder, Misstrauensantrag (Vertrauensfrage) stellen. Die Abstimmung aller Misstrauensanträge erfolgt geheim. Dem jeweiligen Antrag ist entsprochen, wenn mehr als die Hälfe der anwesenden und stimmberechtigten Mitglieder zustimmen. Er hat die sofortige Amtsbeendigung zur Folge.

§ 13 Ausschüsse

(1)   Ausschüsse haben die Funktion den Vorstand bei besonderen Aufgaben, z.B. sportlichen Belangen oder gesellschaftlichen Veranstaltungen, zu unterstützen. Neben den durch die Satzung definierten Ausschüssen können weitere durch den Vorstand bestellt oder auf Beschluss der Mitgliederversammlung eingesetzt werden. Die Ausschussmitglieder sind dem Vorstand verantwortlich und haben auf Verlangen der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.


(2)   Der Sportausschuss hat die Aufgabe den gesamten Sportbetrieb — unter Berücksichtigung, Weiterentwicklung und laufender Überprüfung der Einhaltung der Bestimmungen der Sportordnung — zu leiten, zu überwachen und zu koordinieren. Daher muss bei Beratungen zur Änderung der Sportordnung, der Sportausschuss geladen werden. Der Sportausschusses wird, unter verantwortlicher Führung des sportlichen Leiters, gebildet durch:
• den Sportwart für Wettkämpfe,
• den Sportwart für Veranstaltungen,
• den Sportwart für Sportreisen,
• den Leiter für Leistungssport (Cheftrainer),
• den Jugendleiter.
Der Aufgabenbereich des Sportausschusses ist in der Sportordnung geregelt.


(3)   Der Rechtsausschuss entscheidet selbständig in erster Instanz über Verstöße gegen die Satzung und Ordnungen, soweit nicht die Zuständigkeit eines anderen Ausschusses begründet ist. Der Rechtsausschuss kann von der Mitgliederversammlung mit der Entscheidung über Einzelfälle beauftragt werden. Das Verfahren ist in der Rechts- und Verfahrensordnung des angeschlossenen Sportverbands geregelt. Der Rechtsausschuss besteht aus drei Mitgliedern, die aus ihrer Mitte den Vorsitzenden des Ausschusses wählen. Die Mitglieder des Rechtsausschusses dürfen kein anderes Vereinsamt innehaben.


(4)  Der Berufungsausschuss entscheidet selbständig in zweiter Instanz im Rahmen der Satzung und der Ordnungen. Er beschließt über Entscheidungen des Sport- und Rechtsausschusses. Der Berufungsausschuss besteht aus drei Mitgliedern, die aus ihrer Mitte den Vorsitzenden des Ausschusses wählen. Die Mitglieder des Berufungsausschusses dürfen kein anderes Vereinsamt ausüben.


(5)   Der Jugendausschuss unterstützt den Jugendleiter in der Vertretung der Interessen der Jugendlichen und Junioren. Er wird unter verantwortlicher Führung des Jugendleiters, gebildet durch:
• den Jugendsportwart,
• den Jugendsprecher,
• den Juniorensprecher,
• den Elternsprecher.

Die Jugend gibt sich eine eigene Ordnung. Die Jugendordnung regelt die Belange der Jugend des Vereins und den Aufgabenbereich des Jugendausschusses.

§ 14 Wahlen

(1)   Die Wahl des (Gesamt)Vorstands, der Kassenprüfer und der Ausschüsse erfolgt durch die Mitgliedersammlung. Der Jugendleiter wird nach Jugendordnung von der Jugendversammlung gewählt und auf der Mitgliederversammlung bestätigt. Der Leiter für Leistungssport (Cheftrainer) wird bis auf Widerruf durch den Gesamtvorstand eingesetzt. Alle Positionen können nur von volljährigen und vollgeschäftsfähigen Mitgliedern besetzt werden. Ausnahmen regelt die Jugendordnung.


(2)   Alle Positionen des Vereins werden auf die Dauer von 2 Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt. Sie bleiben jedoch auch nach Ablauf ihrer Amtszeit bis zu den Neuwahlen im Amt. Ausnahmen regelt die Jugendordnung. Gewählt werden in:

Jahren mit ungerader Endzahl:
• der Präsident (1. Vorsitzender),
• der Schatzmeister,
• der 1. Kassenprüfer

Jahren mit gerader Endzahl:
• der Marketingleiter,
• der gesamte Sportausschuss
inklusive des sportlichen Leiters
(2. Vorsitzender)
• der 2. Kassenprüfer


(3)   Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds bestimmt der Gesamtvorstand ein Ersatzmitglied bis zur nächsten Mitgliederversammlung. Diese ist innerhalb von 2 Monaten nach Ausscheiden des Vorstandsmitglieds einzuberufen.


(4)   Wahlen dürfen nur durchgeführt werden, wenn sie satzungsgemäß anstehen oder durch Ausscheiden von Funktionären erforderlich werden. Sie müssen mit der Tagesordnung bekannt gegeben worden sein.


(5)   Jedes (Gesamt-)Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Gewählt ist, wer die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhält. Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmenzahlen erreicht haben.

 

§ 15 Protokollierung

 

Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, das von einem der vertretungsberechtigten Vorstände und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

 

§ 16 Kassenprüfer

 

(1)  Die von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählten Prüfer haben die Kasse sowie die Konten des Vereins einschließlich der Bücher und Belege sachlich und rechnerisch zu überprüfen. Über jede Prüfung ist dem Vorstand schriftlich Bericht zu erstatten. Die Rechte und Pflichten der Kassenprüfer sind in der Finanzordnung geregelt.


(2)   Die Kassenprüfer dürfen nicht dem Vorstand oder einem durch den Vorstand eingesetzten Ausschuss angehören.


(3)   Eine Überprüfung hat mindestens einmal im Jahr zu erfolgen; über das Ergebnis der Jahresabschlussprüfung ist in der Mitgliederversammlung zu berichten. Die Kassenprüfer beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Schatzmeisters und des übrigen Vorstandes.

§ 17 Auflösung des Vereins

(1)   Die Auflösung des Vereins ist durch Beschluss einer außerordentlichen, nur zu diesem Zweck mit 6-Wochen-Frist einberufenen Mitgliederversammlung mit 4/5 Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder herbeizuführen. Im Fall der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen, nach Regelung aller Verbindlichkeiten, an den Landessportbund Berlin, der das Vereinsvermögen unmittelbar und ausschließlich zur Förderung des Sports als gemeinnützigen Zweck im Sinne der Abgabenordnung, insbesondere des Berliner Bowlingsportes zu verwenden hat. Vor Durchführung der Auflösung und Weitergabe des noch vorhandenen Vereinsvermögens ist zunächst das Finanzamt zu hören.

(2)  Wird mit der Auflösung des Vereins nur eine Änderung der Rechtsform oder eine Verschmelzung mit einem gleichartigen anderen Verein angestrebt, wobei die unmittelbare ausschließliche Verfolgung des bisherigen Vereinszwecks durch den neuen Rechtsträger weiterhin gewährleistet wird, geht das Vereinsvermögen auf den neuen Rechtsträger über.

(3)  Ist wegen Auflösung des Vereins oder Entziehung der Rechtsfähigkeit die Liquidation des Vereinsvermögens erforderlich, sind die zu diesem Zeitpunkt im Amt befindlichen Vereinsvorsitzenden (1. und 2. Vorsitzender gemeinsam) die Liquidatoren; es sei denn, die Mitgliederversammlung beschließt auf einer ordnungsgemäß einberufenen oder der unter Absatz 1 genannten außerordentlichen Mitgliederversammlung über die Einsetzung eines anderen Liquidators mit ¾-Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

 

§ 18 Schlussbestimmungen

(1)  Die Satzung bildet die Grundlage der Tätigkeiten der Sudden Strikes SG e.V. und ihrer Organe. Sie wird ergänzt durch die Geschäftsordnung, die Beitragsordnung, die Beitragsinformation, die Finanzordnung, die Sportordnung und die Jugendordnung.

(2)  Die Änderung der Satzung bedarf der Zustimmung von ¾ der anwesenden Mitglieder einer Mitgliederversammlung und tritt erst nach Eintragung in das Vereinsregister in Kraft. Hierbei kommt es auf die abgegebenen gültigen Stimmen an. Anträge auf Satzungsänderungen müssen bei der Bekanntgabe der Tagesordnung der Mitgliederversammlung wörtlich mitgeteilt werden.

(3)  Für die Änderung des Vereinszwecks ist die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich.

(4)   Als Gerichtsstand wird das Amtsgericht Hohenschönhausen vereinbart, soweit der Rechtsstreit nicht zur Zuständigkeit des Landgerichts Berlin gehört.

§ 19 In-Kraft-Treten

 

(1)  Die Satzung wurde am 02.03.2002 errichtet und am 27.04.2002, am 05.07.2003 und am 24.07.2003 geändert. Sie wurde durch Beschluss der Mitgliederversammlung am 19.02.2005 geändert und neu gefasst.


(2)   Die vorstehende Satzung wurde durch Beschlussfassung der Mitgliederversammlung am 10.07.2010 geändert und neu gefasst und tritt mit Eintragung ins Vereinsregister in Kraft. Gleichzeitig tritt die bisher gültige Fassung vom 19.02.2005 außer Kraft.